Die Genießerregionen

31 Transportbeton wird Trend In den 1960er Jahren wurde Transportbeton zum Trend! Die Baubranche blühte! Auch Karl Uhl erkannte dies und han- delte – wie bereits in den Jahren zuvor – unternehmerisch dynamisch und zukunftsorientiert. 1963 baute er seine erste Transportbetonanlage in Hausach und etablierte damit die zweite Säule des Unternehmens. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden weitere Anlagen gebaut. Im Jahr 1990 entstand unter der Bauleitung von Richard Uhl ein weiteres – noch aktives – Betonwerk am Standort in Hausach. Dadurch konnte vor allem der rasant steigende Baustoffbedarf der regionalen Bauunternehmen für privaten und gewerblichen Bau abgedeckt werden. Richard Uhl steigt ins Schottergeschäft ein Die Straßenbau-, Beton- und Asphaltindustrie benötigte in den 1980er Jahren viele Baustoffe. Richard Uhl erkannte seine Chance, hier als leistungsstarker Unternehmer weiter zu wachsen, und die Firma Uhl übernahm in den Folgejahren einige Steinbrüche im mittleren Kinzigtal und fundamen- tierte damit die dritte Uhl-Unternehmenssäule. Durch zahlreiche strategische Beteiligungen in diesem Bereich expandierte das Schottergeschäft erfolgreich in den darauffolgenden Jahrzehnten. Durch seine Gleisschotter- produktion wurde die Firma Uhl auch ein äußerst interes- santer Geschäftspartner für die Deutsche Bahn, eine Zusam- menarbeit, die bis heute besteht. In allen drei Sparten wurden im Laufe der 60-jährigen Firmengeschichte unternehmerische Beteiligungen einge- gangen, um noch flexibler auf dem Markt agieren zu können und Vernetzungen zu festigen. Die vom Gründer Karl Uhl geschaffene Sparte Sand-Kies-Splitt ist bis heute eine wichtige Säule des Unternehmens. Bereits in der Gründungsphase florierte die Bauwirtschaft, somit stieg der Bedarf an Rohstoffen rasant an. Karl Uhl zögerte nicht lange und baute ein weiteres Kies- und Splittwerk in Altenheim und 1968 ein zweites Werk am selben Standort, damals eines der größten und modernsten Werke überhaupt. Als strategischer Unternehmer erkannte Karl Uhl in den Wirtschaftswunder-Jahren, dass er mit neuen Transportwegen auch neue Absatzmärkte erreichen würde. Im Frühjahr 1962 baute er die Schiffsverladeanlage und konnte ab sofort Material per Schiff in die wachsenden Märkte innerhalb Deutschlands und nach Belgien und Holland liefern. Eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft des Unternehmens. Der Gründer Karl Uhl 1959 Richard Uhl 1990 beim Neubau des Betonwerkes am Firmensitz in Hausach Schotterwerk Steinach

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